„Schwarze Nüsse“ sind eine Delikatesse! Wer bisher keine gesammelt hat, kann es jetzt noch tun, solange die Nüsse noch grün und innen weich sind. Die Herstellung dauert zwar 14 Tage, man ist aber täglich nur wenige Minuten beschäftigt. Einfach ausprobieren, es lohnt sich!
Zum leichteren Verständnis, habe ich die Herstellung in 3 Schritte eingeteilt: Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3
Jetzt ist die ideale Zeit, um die grünen, noch weichen Bärlauchsamen zu sammeln. Pikant eingelegt werden sie zu einer Delikatesse, die zu meinen Lieblingschmankerln gehört. Gleich rechts davon liegen Holunderblüten. Im Uhrzeigersinn weiter findet sich Wilder Kerbel (Informationen zum Kerbel kommen in Kürze) und blühendes Wiesenlabkraut. Mittig liegen noch ein paar Gänseblümchen.
Für mehr Information bitte den Links folgen. Viel Freude beim Sammeln und Guten Appetit beim Verspeisen!
Alles zur Verwendung von Bärlauch ist hier zu finden.
Bärlauchpesto kennen viele und ich habe es in diesem Blog schon beschrieben. Heute geht es um die Verwertung der Bärlauchblüten, die uns derzeit mit ihren weißen Sternchen erfreuen. Mit deren Verwendung wird der Geschmack des Pestos im Vergleich milder, runder, weniger scharf als die Variante aus Blättern, die typische Grundnote des Bärlauchs bleibt jedoch erhalten. Ich finde es köstlich! Und wenn es später im Jahr einmal schnell gehen soll mit dem Kochen, werde ich mich darüber freuen, dass ein paar Gläschen im Kühlschrank stehen. Wer das Bärlauchblütenpesto nachkochen will, liest bitte hier weiter.
Bei meinem letzten Beutezug konnte ich meinen Kräuterkorb mehr als gut füllen (s. Foto): Bärlauchblüten, daneben Bärlauchblätter und obenauf Triebe und Knospen vom Sauerampfer; darunter Triebe vom Wiesenlabkraut; unten mittig Bärlauchknospen, daneben Gundelrebe, kriechender Günsel (sparsam verwenden weil sehr bitter!) und schließlich Gänseblümchen. Wofür werde ich die Kräuter verwenden? Bei Interesse bitte hier weiterlesen.
Alles zur Verwendung von Veilchen ist hier zu finden.
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: Veilchen. Eine Möglichkeit, das liebliche Veilchenaroma für später einzufangen, ist die Zubereitung von Veilchensirup. Er hat nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern ist auch vielseitig einsetzbar: Mit Wasser verdünnt als Limonade, zum Aromatisieren von Süßspeisen, als Krönung für Eis oder als Zugabe für Sekt oder Cocktails.
Romy Thomas, eine kräuterkundige Frau aus Deutschland, hat mir freundlicherweise ihre beiden Rezepte für die Zubereitung von Veilchensirup zur Verfügung gestellt. Neugierig? Bitte hier weiterlesen.
Auch wenn der Winter nochmals unfreundlich grüßen lässt, wir sind mittendrin im Frühling. Und können unseren Kräuterkorb reichlich mit Frühlingskräutern füllen. Das Foto zeigt meine letzte Ausbeute: Ganz viel Bärlauch im Hintergrund und vorne (links beginnend im Uhrzeigersinn) Vogelmiere, Scharbockskraut, Löwenzahn, Taubnessel und Veilchen.
Zum Blog: Die meisten mir bekannten Verarbeitungsmöglichkeiten habe ich hier in den letzten Jahren bereits beschrieben.*) Trotzdem geht das Sammeln natürlich weiter und auch meine Freude an der Verwendung von Wildpflanzen ist ungebrochen und will weitergegeben werden. Deswegen werde ich in den zukünftigen Beiträgen hauptsächlich meine jeweils aktuellen Beutezüge dokumentieren und hoffe, dass das Laune macht, das eine oder andere Kräutlein zu sammeln und zu verarbeiten.
*) Alle Beiträge können über die Suche oder über den Menüpunkt „Wildpflanzen“ leicht gefunden werden.
Die Zeit jetzt ist ideal um Wildfrüchte aller Art zu sammeln. Oft findet man nur kleinere Mengen der einzelnen Früchte, so entstehen köstliche Mischmarmeladen. Mein heuriges „Wildes Quartett“ soll als Inspiration für weitere Kompositionen dienen. Es besteht aus Schlehen, Dirndln, sowie Früchten von Weißdorn und Berberitze und hat ein besonderes Extra. Was das ist und wie man diese köstliche Marmelade macht, erfährt, wer hier weiterliest.